Unsere Prokofjew-Konzerte in Berlin 2026
Neben Strawinsky, Rachmaninow, Schostakowitsch und Scriabin zählt Sergei Prokofjew zu den bedeutendsten russischen Komponist*innen des 20. Jahrhunderts. Gewagte Harmonik, Dissonanz, bohrende Rhythmik und herbe Lyrik vereinen sich in Prokofjews Werk zu einer ganz eigenen Sprache, die in den Prokofjew-Konzerten der ROC-Ensembles in Berlin grandios zum Ausdruck kommt.
Unsere Prokofjew-Konzerte
Unsere Konzert-Locations
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Philharmonie Berlin, Großer Saal
Einer der bedeutendsten Konzertsäle Berlins
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Haus des Rundfunks
Die Berliner Adresse für Radio und Konzerte
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Konzerthaus Berlin
Ein Baudenkmal der Architektur Schinkels
Prokofiev-Konzerte unserer Ensembles auf CD
Sergei Prokofieff: Violinkonzerte Nr.1 & 2
Franziska Pietsch, Violine
Cristian Macelaru, Dirigent
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Sergei Prokofiev: Symphonie Nr. 5
Tugan Sokhiev, Dirigent
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Khatchaturian & Prokofjew: Klavierkonzerte
Nareh Arghamanyan, Piano
Alain Altinoglu, Dirigent
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Sergei Prokofiev: Symphonien Nr. 1 & 7
Tugan Sokhiev, Dirigent
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Im Radio
Unsere nächsten Radiotermine:
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Ultraschall Berlin - Festival für neue Musik, Freitag, 23.1.2026, 20.00 Uhr
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Concerto bavarese, Donnerstag, 29.1.2026, 0.10 Uhr
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Rundfunkchor Berlin
Klassik Forum, Donnerstag, 29.1.2026, 9.05 Uhr
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Der Vormittag, Freitag, 30.1.2026, 9.05 Uhr
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Konzert, Freitag, 30.1.2026, 20.00 Uhr
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Musik am Morgen, Samstag, 31.1.2026, 6.04 Uhr
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Musik am Morgen, Sonntag, 1.2.2026, 7.04 Uhr
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Klassik für Kinder, Sonntag, 1.2.2026, 8.00 Uhr
RIAS Kammerchor
Stimmenreich, Dienstag, 3.2.2026, 20.00 Uhr
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Klassik Forum, Mittwoch, 4.2.2026, 9.05 Uhr
Besondere Konzertanlässe
Die nächsten Konzerte unserer ROC-Ensembles
Prokofjew-Konzerte der ROC in Berlin
Wie so viele seiner russischen Kolleg*innen war auch Sergei Prokofjews Lebensweg von viel Bewegung gekennzeichnet; einer Bewegung, die ihn – im Unterschied etwa zu Rachmaninow – wieder nach Moskau führte, wo er schließlich am selben Tag wie Stalin starb. Gerade seine Moskauer Zeit ist von einer außergewöhnlichen musikalischen Produktivität gekennzeichnet.
Prokofjews Werk ist über alle Maßen vielseitig; es besteht aus Bühnenwerken, Orchesterwerken, Klavierwerken, Kammermusik und auch Vokalwerken. Sein wohl berühmtestes Werk, das Musikmärchen "Peter und der Wolf", zählt zu den weltweit meistgespielten Werken klassischer Musik. Aber auch sein Ballett "Romeo und Julia", das ganz ohne Worte und "nur" mit Bewegung und Musik – einer bahnbrechenden Musik! – Shakespeares Tragödie auf die Bühne bringt, zählt zu den meistaufgeführten Balletten des 20. Jahrhunderts.
Prokofjews Klavierkonzerte – energiegeladen, fordernd und scharf
Prokofjew war ein brillanter Pianist und besaß eine fantastische Virtuosität, die sich auch in den 5 Klavierkonzerten manifestiert, die er geschrieben hat.
Bereits sein 1. Klavierkonzert, das Prokofjew 1911-12 komponiert hat, zeigt ihn in seinen Eigenheiten – frech, virtuos, selbstbewusst macht sich der eine, durchgehende Satz aus, den er bei der Uraufführung selbst spielte. Das 2. Klavierkonzert gleicht einem hochkomplexen, wuchtig-virtuosen Kraftakt und psychologischen Drama. Besonders der erste Satz mit einem fast sechs-minütigen Solokadenzmonster ist berühmt-berüchtigt und trägt wohl dazu bei, dieses Klavierkonzert für viele Pianist*innen als das Konzert der Konzerte erscheinen zu lassen.
Das Klavierkonzert Nr.3 ist das beliebteste von Prokofjews Klavierkonzerten – es ist äußerst lebendig und kann auch fast eingängig genannt werden, ohne dass es aber an Substanz mangeln würde. Sein 4. Klavierkonzert hat er wegen des Pianisten paul Wittgenstein, der im Krieg versehrt wurde, nur für die linke Hand geschrieben, wodurch es eher einem Kammermusikwerk nahekommt als einem Klavierkonzert; dennoch ist es eine intellektuelle Herausforderung – musikalisch zurückhaltend, aber ein raffiniertes technisches und kompositorisches Experiment.
Prokofjews 5. Klavierkonzert ist kein großer Publikumsliebling, aber ein leichtfüßiges, verspieltes Stück, das fast skurril anmutet und mit seinen 5 kurzen Sätzen einen großen Abwechslungsreichtum besitzt.
Nach eigenen Angaben durchziehen vier Linien das prokofjewsche Œuvre: eine klassische, eine moderne, eine motorische Linie und eine lyrische. Diese überaus heterogene Mischung erzeugt ein ungeheures Spannungsfeld, das in den Prokofjew-Konzerten unserer ROC-Ensembles in Berlin deutlich spürbar wird. Gönnen Sie sich mit einem Prokofjew-Konzert einen Abend voller musikalischer Spannung in Berlin!