Unsere Bartók-Konzerte in Berlin 2026
Béla Bartóks Werke verbinden ungarische Volksmusik mit der Moderne. Er ist modern, ohne avantgardistisch zu sein, nutzt alle 12 Töne, behält dabei aber einen modalen Charakter. Tradition und Zukunft vereint in einem Œuvre. Das macht Bartók zu einem der bedeutendsten Komponisten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – und seine Werke zu etwas, das man unbedingt gehört haben muss! Dass Ihnen das möglich wird, dafür sorgen die ROC-Ensembles mit ihren Bartók-Konzerten in Berlin.
Unsere Konzert-Locations
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Konzerthaus Berlin
Ein Baudenkmal der Architektur Schinkels
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Pergamonmuseum. Das Panorama
Ausstellungsprojekt von Yadegar Asisi
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Villa Elisabeth
Ein Konzertsaal der Jahrhundertwende
Unsere neuesten CD-Veröffentlichungen
ENGELBERT HUMPERDINCK: The Miracle (1911)
Sophie Klussmann, Sopran
Josette Micheler, Alt
Rundfunkchor Berlin
Kinderchor des Georg-Friedrich-Händel-Gymnasiums Berlin
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Steffen Tast
Signore! Signori! Scusatemi
Anthony Clark Evans, Bariton
Carlo Montanaro, Dirigent
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Fanny & Felix Mendelssohn: Sacred Music, Vol. 1
Christina Landshamer, Sopran
Martin Mitterrutzner, Tenor
Justin Doyle, Dirigent
Kammerakademie Potsdam
RIAS Kammerchor
Felix Mendelssohn Bartholdy: Ein Sommernachtstraum
Max Urlacher, Sprecher
Mi-Young Kim, Sopran
Anna Erdmann, Mezzosopran
RIAS Kammerchor
Freiburger Barockorchester
Pablo Heras-Casado, Dirigent
Stella Maris
RIAS Kammerchor
Justin Doyle, Dirigent
Emil von Sauer / Conrad Ansorge – Piano Concertos
Oliver Triendl, Piano
Roland Kluttig, Dirigent
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Paganini: 24 Caprices
María Dueñas, Violine
Raphaël Feuillâtre, Gitarre
Itamar Golan, Piano
Boris Kuschnir, Violine
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Mihhail Gerts, Dirigent
Parisienne
Eloïse Bella Kohn, Piano
Christoph Koncz, Violine
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Schostakowitsch: Film Musik-Edition
Leonid Grin
James Judd
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Michail Jurowski, Dirigent
J.S. Bach: Weihnachts-Magnificat – G.F. Händel: Utrecht Te Deum
Justin Doyle, Dirigent
Akademie für Alte Musik Berlin
RIAS Kammerchor Berlin
Schnittke: Film Music, Vol. 6
Elisaveta Blumina, Piano
Martha Jurowski, Sopran
Vladimir Jurowski, Dirigent
Svetlana Mamresheva, Sopran
Maxim Suchanow
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Vilde Frang & Robin Ticciati: Elgars Violinkonzert
Vilde Frang, Violine
Robin Ticciati, Dirigent
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Anton Bruckner Sinfonie Nr. 7
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Orchester
Vladimir Jurowski, Dirigent
Georg Friedrich Händel: Dixit Dominus
Carolyn Sampson, Sopran
Johanna Winkel, Sopran
Viktoria Wilson, Sopran
Alex Potter, Countertenor
Hugo Hymas, Tenor
Andreas Wolf, Bassbariton
RIAS Kammerchor Berlin
Akademie für Alte Musik Berlin
Justin Doyle, Dirigent
Turkish Flavours – 100 Years of Turkish Symphonic Music
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Howard Griffiths, Dirigent
Konzert für Klavier und Orchester, op. 4
Oliver Triendl, Klavier
Konstanze von Gutzeit, Cello
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Christiane Silber, Dirigentin
Walter Kaufmann: Symphonie Nr.3
Elisaveta Blumina, Piano
David Robert Coleman, Dirigent
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Boulanger, Fauré, Hahn
William Youn, Piano
Valentin Uryupin, Dirigent
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Franck & Chausson
Jean-Luc Tingaud, Dirigent
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Ecoles de Paris – Paris pour Ecole
Adele Bitter, Violoncello
Holger Groschopp, Klavier
Mitglieder des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin
Johannes Zurl, Dirigent
Järvi, Tetzlaff, Tetzlaff: In memoriam Lars Vogt
Christian Tetzlaff, Violine
Tanja Tetzlaff, Violoncello
Paavo Järvi, Dirigent
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Hugo Kaun: Orchesterwerke
Jonathan Stockhammer, Dirigent/Bandleader
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Puccini: Tosca
Melody Moore, Sporan
Ștefan Pop, Tenor
Lester Lynch, Bariton
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Carlo Montanaro, Dirigent
Complete Liebeslieder
Justin Doyle, Dirigent
RIAS Kammerchor Berlin
Angela Gassenhuber, Philip Mayers, Solist:innen
Kapustin: Piano Concerto No. 5
Frank Dupree, Pianist
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Dominik Beykirch, Dirigent
Hans Sommer Orchestral Songs
Benjamin Appl, Sänger
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Guilermo García Calvo, Dirigent
Engelbert Humperdinck: Der blaue Vogel
Engelbert Humperdinck: Der Blaue Vogel
luri Tetzlaff (Sprecher)
Rundfunkchor Berlin
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Steffen Tast
Ticciati & Tetzlaff – Violinkonzerte
Christian Tetzlaff Violine
Robin Ticciati Dirigent
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Hans Winterberg
Jonathan Powell
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Johannes Kalitzke
Im Radio
Unsere nächsten Radiotermine:
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Ultraschall Berlin - Festival für neue Musik, Freitag, 23.1.2026, 20.00 Uhr
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Concerto bavarese, Donnerstag, 29.1.2026, 0.10 Uhr
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Rundfunkchor Berlin
Klassik Forum, Donnerstag, 29.1.2026, 9.05 Uhr
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Der Vormittag, Freitag, 30.1.2026, 9.05 Uhr
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Konzert, Freitag, 30.1.2026, 20.00 Uhr
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Musik am Morgen, Samstag, 31.1.2026, 6.04 Uhr
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Musik am Morgen, Sonntag, 1.2.2026, 7.04 Uhr
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Klassik für Kinder, Sonntag, 1.2.2026, 8.00 Uhr
RIAS Kammerchor
Stimmenreich, Dienstag, 3.2.2026, 20.00 Uhr
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Klassik Forum, Mittwoch, 4.2.2026, 9.05 Uhr
Besondere Konzertanlässe
Die nächsten Konzerte unserer ROC-Ensembles
Bartók-Konzerte der ROC in Berlin
Bereits Liszt hat sich der ungarischen Volksmusik gewidmet und versucht, deren Einflüsse in seinen Kompositionen wirken zu lassen. Bartók hat, stark beeinflusst von Liszt, diesen Versuch weitergeführt und es vermocht, den ungarischen Charakter seiner Musik zu erhalten und seinem Werk gleichzeitig etwas ungemein Modernes zu verleihen, ohne gewollt oder gekünstelt zu erscheinen.
Diese ungewöhnliche, jedoch sehr authentische Verbindung zwischen Volksmusik und einer Musik, die sich von der Dur-Moll-Dichotomie abwendet und nach Neuem sucht, dieses musikalische Vermächtnis, das Bartók uns hinterlassen hat, führen unsere ROC-Ensembles an beeindruckenden Spielorten Berlins für Sie auf – in einer Qualität, die Ihnen noch jahrelang im Ohr bleiben wird.
Bartók-Konzerte – raffiniert, virtuos, absolutes Ereignis
Bartóks Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 zählt zu den bedeutendsten Violinkonzerten des 20. Jahrhunderts. Es zeigt Bartók auf dem Gipfel seiner Ausdruckskraft und schafft es, den gewaltigen Spannungsbogen zwischen Formstrenge und Leidenschaft zu halten – dabei ist das Konzert zugänglich und gleichzeitig tiefgründig.
Auch Bartóks Klavierkonzert Nr. 3 kommt noch sehr häufig zur Aufführung. Komponiert hat er es wenige Monate vor seinem Tod. Das 3. Klavierkonzert macht sich deutlich wärmer und melodischer aus als Bartóks frühere Klavierkonzerte. Es ist weniger dissonant und weniger schroff und wird so zugänglicher. Das liegt eventuell daran, dass er es seiner Frau Ditta geschenkt hat, der er ein technisch spielbares, aber dennoch musikalisch gehaltvolles Werk widmen wollte.
Das Konzert für Orchester, das Bartók 1943 komponiert hat, kann einem vorkommen wie der Triumph des Orchesterklangs. Das Konzert ist verspielt, lebensbejahend und ausdrucksstark. Besonders beeindruckt das, wenn sich man Bartóks Zustand während der Komposition vergegenwärtigt: Er war finanziell ausgezehrt, befand sich im amerikanischen Exil und spürte bereits die ersten Symptome der Leukämie, an der er 2 Jahre später sterben sollte. Trotzdem überrascht das Konzert für Orchester mit unbändiger Lebensfreude, die durch ein wahres Feuerwerk an orchestraler Farbenpracht entfacht wird.
Genießen Sie eines unserer Bartók-Konzerte in Berlin mit uns!