Debüt im Deutschlandfunk Kultur

Deutschlandfunk Kultur
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Mit stolzen 60 Jahren ist die Serie „Debüt im Deutschlandfunk Kultur“ eine der traditionsreichsten Konzertreihen der deutschen Radiolandschaft. 1959 wurde sie vom Rundfunk im amerikanischen Sektor (RIAS) unter dem Namen „RIAS stellt vor“ ins Leben gerufen, nach RIAS-Zeiten lief sie als „Debüt im Deutschlandradio Kultur“ weiter und trägt seit der Umbenennung des Radiosenders im Jahr 2017 ihren heutigen Namen „Debüt im Deutschlandfunk Kultur“. Im Rahmen der Serie präsentieren sich mehrmals pro Spielzeit erfolgreiche junge Künstler*innen, die sich bereits ein eigenes Profil erarbeitet haben und auf der Schwelle zu einer internationalen Karriere stehen.

Über 50 Dirigent*innen und mehrere hundert Solist*innen haben ihr Debüt in der Reihe gegeben, darunter finden sich zahlreiche bekannte Namen wie Jacqueline du Pré, Daniel Barenboim, Simon Rattle, Cecilia Bartoli, Jean-Yves Thibaudet, Daniel Hope, Renaud Capuçon, Tugan Sokhiev und Daniil Trifonov.

Zwanzig Jahre lang wurden in der Serie zunächst Sinfoniekonzerte mit ambitionierten Programmen ausgestrahlt, seit der Spielzeit 1988/1989 sind auch Kammerkonzerte fester Bestandteil.

Die anfänglich im Berliner Haus des Rundfunks beheimateten Veranstaltungen finden seit vielen Jahren in der Philharmonie Berlin und dem angeschlossenen Kammermusiksaal statt und werden von Deutschlandfunk Kultur deutschlandweit übertragen, zumeist als Live-Sendungen.

In den Sinfoniekonzerten treten drei oder vier junge Ausnahmekünstler*innen mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin auf, wobei sich die Kombination aus einer*m Dirigent*in sowie zwei oder drei Solist*innen bewährt hat, die selber auswählen können, mit welchem Repertoire sie sich dem Publikum vorstellen möchten. Dabei dringen sie immer wieder in unbekannte Winkel der Musikgeschichte vor und sorgen für Aufführungen von Seltenheitswert.

Die Jubiläumssaison 2019/2020 wird am 28. Oktober 2019 in der Philharmonie Berlin mit einem Ehemaligen-Konzert unter der Leitung von Andrew Litton und Lawrence Foster eröffnet. Dabei treten neun Solist*innen auf, die wie die beiden Dirigenten einst in der Konzertreihe debütierten, darunter Tabea Zimmermann, Arabella Steinbacher und Anna Vinnitskaya.

In der Konzertserie „Debüt im Deutschlandfunk Kultur können Sie berühmte Protagonist*innen der Klassikszene von morgen schon heute kennenlernen!

Debüt-direkt
Das Musikvermittlungsprojekt „Debüt-direkt“ ermöglicht es Schüler*innen,
sich mit den Konzertprogrammen von „Debüt im Deutschlandfunk Kultur“ auseinanderzusetzen, einen eigenen Radiobeitrag zu produzieren und eine*n der Debütant*innen in ihre Schule einzuladen.

Weitere Informationen dazu gibt es unter www.debuet-direkt.de

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