Konzerte im Februar

Schostakowitsch-Doppel
Schostakowitschs Werke werden oft als die Chronologie der russischen Geschichte angesehen. Im Eindruck des Zweiten Weltkrieges schrieb der Komponist die Sinfonie Nr. 8 c-Moll op. 65, ein äußerst nachdenkliches Werk. Das RSB führt die Sinfonie unter der Leitung von Vassily Sinaisky auf, dem musikalischen Direktor des Moskauer Bolschoi-Theaters. Anschließend spielt der zweimalige ECHO Klassik-Gewinner Johannes Moser mit dem Orchester Schostakowitschs Violoncello-Konzert Nr. 1 Es-Dur op. 107.
5. Februar, 20 Uhr in der Philharmonie

Klavierkonzert mit Martin Helmchen
Direkt vor der „Hochzeit des Figaro“ entstand Mozarts Klavierkonzert c-Moll, das er mit einer verhältnismäßig großen Besetzung ausstattete. Das DSO Berlin führt es unter dem Freiburger Dirigenten David Afkham auf. Das Klaviersolo spielt der zweifache ECHO Klassik-Gewinner Martin Helmchen. Den Konzertabend ergänzen György Ligetis „Atmosphères“ und die Sinfonie Nr. 3 F-Dur von Johannes Brahms.
6. Februar, 20 Uhr in der Philharmonie

Berlinale Special mit dem RSB
Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin spielt unter der Leitung von Frank Strobel die Live-Musik zu Segej Eisensteins Revolutionsfilm „Oktober“ (Oktjabr, UdSSR 1928) , der als Berlinale Special vorgeführt wird und Teil der Retrospektive
„Die rote Traumfabrik“ ist. Der Film beschreibt die geschichtlichen Ereignisse von der Februarrevolution bis

zum Oktober 1917. Die Musik stammt von Edmund Meisel.

10. Februar, 21 Uhr im Friedrichstadt-Palast

Arabella Steinbacher beim DSO
Zusammen mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin interpretiert die junge Ausnahmegeigerin Arabella Steinbacher Prokofjews Zweites Violinkonzert. Am Pult des Orchesters steht Jonathan Nott, der langjährige Chef der Bamberger Symphoniker. Er stellt dem Solokonzert zwei klangmächtige Werke zur Seite: Leoš Janáčeks Orchester-Rhapsodie "Taras Bulba" und Franz Schuberts Symphonie in h-Moll, die "Unvollendete".
12. Februar, 20 Uhr in der Philharmonie

human requiem mit dem Rundfunkchor Berlin
Im Rahmen seiner Reihe "Broadening the Scope of Choral Music" präsentiert der Rundfunkchor Berlin Johannes Brahms' Ein deutsches Requiem in neuem Licht: Jochen Sandig und ein künst­leri­sches Team aus den Reihen der Compagnie Sasha Waltz & Guests entwickeln unter dem Titel "human requiem" eine choreographierte "Verkörperlichung" des Werkes, bei der Text, Klang, Körper und Raum zueinander in Beziehung gesetzt werden. Das traditionelle Konzerterlebnis wird um eine Dimension erweitert.
10./11./12./19. Februar, 20 Uhr im Radialsystem V